Mo, 20.11.2017, 19:00 Uhr -   „Annäherungen an eine große Dichterin" - Ein Abend mit Bernhard Hartmann - zu Ehren von Julia Hartwig. Veranstaltungsreihe POLEN VON A BIS Z, Sonderausgabe 2017
Hartwig

Foto © Iwona Lompart

Am 14. Juli dieses Jahres starb Julia Hartwig, eine der größten Persönlichkeiten der polnischen Literatur unserer Zeit. Als Vermächtnis hinterlässt sie Gedichte aus mehr als sechzig Jahren.
Polnische Leser kennen sie und ihren Mann Artur Miedzyrzecki außerdem als Autoren von Kinderliteratur, Reportagen und Lyrik-Anthologien sowie von biografischen Werken und Tagebüchern.
In Deutschland erschien erst im Jahr 2013 unter dem Titel „Und alles wird erinnert“ eine umfangreichere Auswahl von Julia Hartwigs Gedichten in Buchform.
Bernhard Hartmann, der Herausgeber und Übersetzer des Bandes, wird uns Julia Hartwigs Leben und Werk näherbringen.
Neben Julia Hartwig übersetzte Hartmann u. a. Gedichte von Tadeusz Różewicz, Tomasz Różycki und Artur Szlosarek sowie Prosawerke von Hanna Krall und Essas von Maria Janion und Adam Zagajewski. Für seine Übersetzungen erhielt er 2013 den Karl-Dedecius-Preis. Auf Polnisch liest Andrzej Baczewski.
Eine Veranstaltung des Fördervereins Krakauer Turm e.V. unterstützt im Rahmen des Fonds für Auslandspolen vom Außenministerium der Republik Polen.
Ort: Krakauer Haus, Hintere Insel Schütt 34, 90403 Nürnberg
Sa, 28.10.2017, 18:30 Uhr -   „Meine  Erinnerung“, Kammerkonzert für Violine und Klavier
Ula Bondyr Wegener

Agnieszka Wegner (lebt als Konzertsolistin und Violinelehrerin in Nürnberg) und Ursula Bondyr (lebt als Klaviersolistin, Begleiterin und Klavierlehrerin in Veitsbronn) laden alle Musikfreunde zu einem romantischen Abend ins Krakauer Haus ein.
Sie entführen Sie mit lyrischen klängen russischer Romanzen, sinnlichen Tangorhythmen und schönen klassischen Stücken in die bezaubernde Welt der Musik. Lassen Sie sich an diesem herbstlichen Abend von gefühlvollen Melodien berühren.

Die Bühne mit Bildern von Zbigniew Mrugała ausgestattet.
>> Zur Fotostrecke vom Konzert (Fotomaterial © Zbigniew Mrugała)

Sa, 30.09.2017, 19:00 Uhr -   Vernissage zur Ausstellung „Der unperfekte Kreis“ von Anna Synoradzka-Demadre
Unperfekter-Kreis Anna Synoradzka wurde 1967 in Polen geboren. Sie ist Philologin und Literaturwissenschaftlerin und bekannt als Autorin der Biografie des polnischen Schriftstellers Jerzy Andrzejewski. Sie promovierte im Jahre 1997 an der Jagiellonen-Universität in Kraków.
Seit 1998 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität in Toulouse, danach in Nancy, Caen, an der Sorbonne und in Lille.
Parallel zum Studium der modernen Literatur beschäftigt sich Anna Synoradzka, autodidaktisch mit der Malerei.
Die figurative Art ihrer Kunst reicht von der Darstellung der realen Objekte bis in das Spielerische. Im Figurativen erscheinen Deformation und Verwandlung um neue Ausdrucksweisen zu ermöglichen, die an Groteske, Karikatur und Metapher grenzen.
Expressiv sucht sie nach Antworten auf die Frage der conditio humana.
Sie untersucht menschliche Relationen und Emotionen aus interkultureller Perspektive, Intellektualität, Kreativität, Kindheit und Vergänglichkeit.
Ihre Werke sind meist  in Online-Galerien zu sehen.
http://www.galerie-com.com/artiste/anele/22796/

Zur Eröffnung spricht Galerist („Galerie in der Promenade“, Fürth/BY) und Verleger Christian Fritsche.
>> Zur Fotostrecke von der Veranstaltung (Fotomaterial, Iwona Lompart) Ausstellungsdauer: Verlängert bis zum 18.11.17. Besichtigungen nach der Vereinbarung über das Büro des Krakauer Hauses(geöffnet Mo. und Fr.  10 - 13 Uhr, Do. 14 - 18 Uhr) oder nach der Vereinbarung unter info@krakauer-turm.de .

Do, 31.08.2017, 19:00 Uhr -   Vernissage: Intern. Kunstausstellung Cztery strony świata - Vier Himmelsrichtungen
czt-str-swDie Ausstellung resultiert aus der engen Zusammenarbeit und der daraus entstandenenFreundschaft zwischen jungen Künstlerinnen und Künstlern: Anna Schumacher und Iwa Kruczkowska (Polen), Jiri Kubelka (Tschechien) sowie Volker Thomas Wunderlich (Deutschland).
Dem Projekt liegen viele Pläne zu Grunde, Aktionen und Ausstellungen, u.a. in Krakau und Zakopane in Polen.
Das Motto: „Cztery strony świata – Vier Himmelrichtungen“ bezieht sich auf die Tatsache, dass die Künstler aus unterschiedlichen Regionen stammen, somit von sehr unterschiedlichen Erfahrungen inspiriert wurden und lässt ihre sehr unterschiedliche Entwicklungshintergründe, Empfindsamkeiten erahnen, auch Rezeptionen der Umwelt, die sich auf einer künstlerischen Ebene widerspiegeln. >> Zur Fotostrecke von der Veranstaltung (Fotomaterial, Markus Schejka)

Ausstellungsdauer bis 25.September, der Eintritt ist frei.
Die Galerie ist geöffnet zu den Bürozeiten des Kulturzentrums Krakauer Haus: Mo. und Fr. 10 - 13 Uhr, Do. 14 - 18 Uhr und nach Vereinbarung unter info@krakauer-turm.de
Fr, 12.05.2017, 19:00 Uhr -   Vernissage der Ausstellung des Krakauer Künstlers Janusz Jutrzenka-Trzebiatowski
TrzebiatowskiDie vielfältige Persönlichkeit des Künstlers lässt Ihn nicht nur auf eine Art der Kunst konzentrieren. Deswegen wirkt er gleichzeitig und parallel auf mehreren Ebenen. Er ist Maler, Plakatkünstler, Bildhauer, Bühnengestalter, Medaillier und auch als Dichter hat er schon 14 Gedichtbände herausgegeben.
Seine Werke spiegeln eigene innere Werte, Überzeugungen und seine Sicht auf die Realität wider. Da die Kunst seine Freuden, aber auch Elend und negative Erfahrungen summiert, ist sie vielfältig, different, reich und glaubwürdig.
Über dreitausend seiner Werke befinden sich in über hundert Museen auf der ganzen Welt und wurden in dreißig Ländern ausgestellt. Die Zahl seiner Ausstellungen hat die siebenhundert schon weit überschritten. Seine Arbeiten sind auf allen Kontinenten dieser Erde zu bewundern.
>> Zur Fotostrecke von der Veranstaltung (Fotomaterial, Iwona Lompart)
Ort: Galerie des Krakauer Hauses, Hintere Insel Schütt 34, 90403 Nürnberg
Öffnungszeiten: Mo. und Fr. 10 bis 13 Uhr, Do. 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung unter info@krakauer-turm.de
sowie Tel. 0911/99803-38. Ausstellungdauer 12.05.2017 - 23.06.2017
Veranstalter: Gemeinschaftshaus Langwasser in der Zusammenarbeit mit dem Förderverein Krakauer Turm e.V.
12. Polnische Filmwoche in Nürnberg (27.4.17 -  3.5.17) und Erlangen (30.4.17 - 5.5.17)
12.FilmwocheWie schon seit 12 Jahren, findet auch 2017 die Polnische Filmwoche
im Cinecitta statt. Jeden Abend wird ein neuer polnischer Spielfilm präsentiert
- in Originalfassung, mit deutschen Untertiteln.


Im Rahmen der Polnischen Filmwoche werden wir zwei prominente Gäste begrüßen dürfen:
Dawid Ogrodnik (zur Eröffnung am 27. April) und Agnieszka Holland (am 29. April).

Weitere Spielorte:
Kulturzentrum E-Werk in Erlangen, Galerie Bernsteinzimmer, Filmhaus Nürnberg.

Abschlusskonzert am 14.5. mit Gaba Kulka.

>> Hier zum Programm
Di, 11.04.2017, 19:00 Uhr -   Das Buch der Geburten - dreisprachige Lesung (fr., dt., pl.) der Gedichte
von Thomas Gleb.
Gleb

Thomas Gleb wurde als Yehuda Kalman 1912 in Lodz geboren. Große Themen seines Lebens hat er in schlichten Worten zum Ausdruck gebracht: Schöpfen und Schöpfung, Leid und Licht, Mut und der Weg zum Kern der Dinge. Mittendrin in allen großartigen und tragischen Geschehnissen seiner Zeit verbrachte er sein Leben seit 1932 vor allem in Paris, aber auch in Warschau...                                                                                                                                                                                   
Aus der deutsch-französischen Ausgabe seiner Gedichte liest zweisprachig der Verleger und Übersetzer, Christian Fritsche edition promenade, die polnischen Übersetzungen kommen von Iwona Lompart, den musikalische Rahmen des Abends gestaltet die international anerkannte Oboistin Vera-Isabel Volz, Dozentin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main.
Es ist eine Veranstaltung des Freundeskreises der Polnischen Literatur im Förderverein Krakauer Turm e.V.
in Zusammenarbeit mit der edition promenade Fürth edition

Der Eintritt ist frei. Ort: Krakauer Haus, Nürnberg.
Zur Ergänzung: Film Thomas Gleb à la mesure du temps qui vient

Mi, 29.03.2017, 19:30 Uhr -   Autorenlesung mit Daniel Odija, dem polnischen Autor und Publizisten aus dem Pommerischen Slupsk/Stolp (Ort: Stadtbibliothek Nürnberg)
Daniel OdijaDaniel Odija, geb. 1974 - Schriftsteller und Journalist, wohnt in Slupsk/Stolp. Er ist der Autor einer Sammlung von Erzählungen „Die Glashütte” (2005), sowie der Romane „Auf offener Straße” (2001), „Das Sägewerk“ (2005) und „Die Chronik der Toten” (2010).
„Das Sägewerk” schaffte es bis ins Finale des Literaturpreises NIKE 2004,
„Bloß dass es kein Traum ist” stand in der Auswahl zum Europäischen Literaturpreis 2009. „Die Chronik der Toten” wurde von der Posener Vereinigung der Buchverleger zum Buch des Winters 2009/2010 ernannt.
Odija ist ebenso ein Autor von Hörspielen und Kommentaren zu Dokumentarfilmen, schrieb ein Libretto zum Ballett „Träume über die Freiheit”. Er ist Co-Autor des Drehbuchs zu dem Film „Basia aus Podlasie”, der mit dem Publikumspreis beim Filmfestival „Era neue Horizonte“ 2011 ausgezeichnet wurde. Odija publizierte in „Tygodnik Powszechny”, „Gazeta Wyborcza”, „Playboy-Polen” sowie in zeitgenössischen Anthologien der polnischen Literatur. Seine Bücher sind ins Deutsche („Auf offener Straße” und „Das Sägewerk“), ins Französische und ins Ukrainische übersetzt worden.
AfKF Bezirk-MFr

Moderation Iwona Lompart und Milan Bartl – Freundeskreis der Polnischen Literatur
Deutsche Vorleserin: Eva Homringhauser
Eintritt: 8 € / ermäßigt 5 € / 4 € mit Nürnberg-Pass. Nur Abendkasse.
Ort: Stadtbibliothek Zentrum, Ebene L1, Gewerbemuseumsplatz 4, 90403 Nürnberg.
So, 12.03.2017, 18:00 Uhr -   Vernissage der Ausstellung WARSCHAU IST FEMININ.
Präsentation der Werke von zehn Künstlerinnen aus Warschau.
W-wa feminin Diese Ausstellung rückt 10 besonders interessante Künstlerinnen in den Fokus: Barbara GEBCZAK, Justyna KABALA, Maria KIESNER, Berenika KOWALSKA, Magdalena LASKOWSKA, Julita MALINOWSKA, Bozka RYDLEWSKA, Agnieszka SANDOMIERZ, Agnieszka ZAK – BIELOWA und
Iwona ZAWADZKA.
Sie sind Europaweit anerkannte Künstlerinnen, Malerinnen und Grafikerinnen und haben nicht nur an zahlreichen internationalen Ausstellungen und Wettbewerben teilgenommen, sondern sind im Rahmen dieser auch wiederholt mit Auszeichnungen geehrt worden.
Längst sind aus den vielversprechenden Debütantinnen von einst, reife Künstlerinnen geworden.
Sie erschaffen unverwechselbare Vielfalt an Stilen und Stimmungen, die ein einzigartiges Charakteristikum der Warschauer Kunstszene darstellt.
->> Zur Fotostrecke von der Veranstaltung

Zur Eröffnung spricht Dorota Kabiesz aus Berlin, Kuratorin der Ausstellung. Ausstellungsdauer: bis 13. April 2017.

Der Eintritt ist frei. Die Galerie ist geöffnet zu den Bürozeiten des Kulturzentrums Krakauer Haus:
Mo. und Fr. 10 - 13 Uhr, Do. 14 - 18 Uhr und nach Vereinbarung unter info@krakauer-turm.de
Sa, 25.02.2017, 18:00 Uhr -   Konzert „Faschingssamstag mal anders“
mit Agnieszka Wegner (Violine) und Ula Bondyr (Klavier)
Fasching2017
Agnieszka Wegner und Ula Bondyr laden alle Faschingsmuffel zu einem musikalischen Abend ins Krakauer Haus ein.

Sie spielen für Sie bezaubernde Melodien und Liebeslieder, die Sehnsüchte, Fernweh aber auch Lebensfreude wecken.
 
Freuen Sie sich auf Filmmusik aus bekannten Kino Klassiker wie "Cabaret", „Der Pate“ („Speak Softly love“), „Doktor Schiwago“ („Somewhere My Love“) oder  „Casablanca“ („As Time Goes By“) sowie aus Musicals wie „Fiddler On The Roof“, „Cats“ oder „Das Phantom der Oper”.

Der Eintritt ist frei.

Do, 19.01.2017, 19:30 Uhr -   Konzert „ Atmosphärische Miniaturen“ mit Izabella Effenberg Trio im Rahmen des Festivals „Vibraphonissimo 2017“.
Iza EffenbergDas „Izabella Effenberg Trio“ ist ein polnisch-deutsches Projekt und präsentiert an diesem Abend seine neue CD „IZA“. Die CD ist vom Kulturreferat der Stadt Nürnberg und polnischen Magazine „Jazz Forum“ unterstützt.
Die Festivalorganisatorin Izabella Effenberg ist eine der wenigen Jazz-Vibraphonistinnen in Europa und die erste aus Polen. Die Kompositionen stammen ausschließlich von der Bandleaderin und sind kleine, genreüberschreitende Miniaturen, die eine sehr intime Atmosphäre schaffen. Improvisationen und arrangierte Passagen fließen ineinander und erlauben stets den kreativen Austausch zwischen den drei außergewöhnlichen Musiker-Persönlichkeiten.
Neben dem originalen, akustischen Klang der Instrumente kommen auch Effekte wie das präparierte Klavier, verschieden präparierte oder mit dem Bogen gestrichene Becken und Trommeln, außergewöhnliche Instrumente wie Plastiktüten, Marimbola, Brotales und elektronische Verfremdungen des Vibraphonsounds sowie zum ersten Mal Array Mbira zum Einsatz.
   
Es spielen: Izabella Effenberg (vib), Jochen Pfister (p) und Paweł Czubatka (dr)
Eine Veranstaltung im Rahmen des Festivals „Vibraphonissimo 2017“ www.vibraphonissimo.de
Eintritt 12 € / erm. 8 €
Sa, 10.12.2016, 18:00 Uhr -   Opłatek - Weihnachtsfeier des Fördervereins Krakauer Turm e.V.
Oplatek 2016Foto © Iwona Lompart

Alle Jahre wieder und trotzdem immer ein bisschen anders.

Wir laden herzlich unsere Mitglieder und ihre Familien, unsere Freunde und Förderer zu einem besinnlichen, vorweihnachtlichen, gemeinsamen Abend im Krakauer Haus ein.
Eine Weihnachtsgeschichte aus der polnischen Literatur (es liest Andrzej Baczewski), bekannte  polnische Lieder gesungen von Patryk Rybarczyk, das traditionelle Oblate Brechen (Łamanie się opłatkiem) und das gemeinsame Singen polnischer Weihnachtslieder (kolędy) mit Begleitung am Klavier von Ursula Bondyr, machen den Abend zu einem traditionellen Erlebnis.

   
Sa, 26.11.2016, 18:00 Uhr -  "Views From Outside the Mirror“,
Vernissage zur Ausstellung der Ukrainischen Künstlerin Anastasiia Dashkevych.
Ana-DashAnastasiia Dashkevych beschäftigt sich in ihren Malereien immer wieder mit Tagträumen und Träumen an sich; zentrales Kernthema ist dabei das Gefühl vom Gefangensein, jedoch ohne dieses gut oder schlecht zu werten. Man ist einfach da, präsent, akzeptiert es in der gegenwärtigen Form. Lebendig zwar, aber gefangen in einer endlosen Instanz der Gegenwart. Ohne Wertung. Die immerwährende Frage, findet meine Zukunft hier statt, oder woanders? Und wenn woanders, dann ist der Schritt in diese Zukunft ein großer und bewusster. Durch ihre Malereien versucht Anastasiia diese Frage um und über sich selbst zu verdichten; in Farben und Formen unternimmt sie den Versuch eines inneren Kompasses, einer Art Mind-Map.
Siehe auch  >> www.instagram.com/nastya.dashkevich
Als Teil des Projektes „Foto im Turm“ sind auch einige Farbfotografien von Svenson Linnert zu sehen, die Anastasia Dashkevych in verschiedenen Szenen zeigt. Svenson Linnert fertigt seit 2014 immer wieder kurze Bilder-Serien von Anastasiia Dashkevych an. 
Der Eintritt ist frei. Die Galerie ist geöffnet zu den Bürozeiten des Kulturzentrums Krakauer Haus und nach Vereinbarung
unter info@krakauer-turm.de . Ausstellungsdauer: bis 07.01.2017.
Sa, 26.11. bis Di, 20.12.2016   Polnische Weihnachtskrippe des Dialogs „Franziskus, Ökologie und Bethlehem“
im Gemeinschaftshaus Langwasser
Krippe2016 Dank der Kooperation mit unserem Verein Krakauer Turm e.V., im dessen 20. Gründungsjahr, kann das Gemeinschaftshaus Langwasser eine Wanderkrippe des Dialogs aus Polen beherbergen.

Diese Weihnachtskrippe ist auch ein Teil des hier am 26.11.2016
um 13:00 Uhr beginnenden  Weihnachtsmarkts Langwasser.

Die Figuren wurden von Kunstschüler aus Polen geschnitzt und sind
Mo. – Fr. vom 9 bis 20 Uhr ausgestellt. Am jeden Mittwoch um 14.30 Uhr oder nach Vereinbarung unter 0911/9 98 03-0 gibt es eine kleine Führung über Krippe, ihre Geschichte und Botschaft.

So, 20.11.2016, 17:00 Uhr -  „RENDEZ-VOUS mit dem Herbst “. Kammerkonzert für Violine und Klavier
Ula Bondyr Agnieszka Wegner Agnieszka Wegner – Violine, hat an der Musikakademie in Warschau die Fächer Violine und Pädagogik studiert. Nach 20 Jahren Aufenthalt in Spanien, wo sie im Orchester und als Solistin auftrat, lebt sie nun als Konzertsolistin und Violinelehrerin in Nürnberg.

Ula Bondyr – Klavier, hat 1976 an der Schlesischen Universität in Kattowitz ihr Studium in Fächern Klavier und Pädagogik absolviert. Sie nahm an Festivals und Wettbewerben teil, lebt als Konzertsolistin, Begleiterin und Klavierlehrerin in Veitsbronn.
Das gemeinsame Konzert der Solistinnen erleben Sie als eine Reise durch Musikwelten und Epochen, von Werken des Barocks bis zu feurigen argentinischen Tangos.
------------------------------------------------------------------Der Eintritt ist frei.
Do, 27.10.2016, 19:30 Uhr -  "Partner - Stadtansichten“. Vernissage der Ausstellung des Fotografen Klaus Bertlein.
Krakau Der gebürtige Nürnberger Klaus Bertlein, legt besonderen Wert sowohl auf den technischen Workflow von der digitalen Bildbearbeitung, als auch auf die ästhetische und künstlerische Wirkung seiner Bilder. Er geht in seinen Fotografien auf die Verbindung von Natur und Architektur ein.
Seine erste individuelle Ausstellung präsentiert Bilder von Nürnberg und Krakau in meist monochromer Ansicht aus unterschiedlichen, teils ungewohnten Perspektiven und Formaten, die eine gewisse Art von Stille und Symmetrie ausstrahlen.

Musikalische Umrahmung des Abends – Iwona Bernad (Violine)
Kurator: Martin Pajer
>> Zur Fotostrecke von der Veranstaltung

Die Galerie ist geöffnet zu den Bürozeiten des Kulturzentrums Krakauer Haus Mo. und Fr. 10 -13 Uhr, Do.14 -18 Uhr und nach Vereinbarung unter info@krakauer-turm.de . Ausstellungsdauer: bis 23. November 2016. Der Eintritt ist frei.
So, 25.09.2016, 12:00 Uhr -  „Allmächt Fries“ - eine Allmächt-Geschichte über Freundschaft, Kraft der Kultur und Macht des Geistes zwischen Bilbao, Berlin, Nürnberg, Warschau, Bratislava und manchen anderen Orten der Welt.
Fries
Foto © Iwona Lompart
Als 7-Jähriger kommt Federico Fritz Rudolf Fries 1942 aus dem spanischen Bilbao mit seiner Familie in das zerbombte winterliche Leipzig. Nach dem Studium beschäftigt er sich mit der Macht des Wortes, ist ein gefragter Übersetzer und Buchautor. Als DDR-Bürger gibt er in West-Deutschland seinen ersten Roman heraus, was zu gnadenlosen politischen Eingriffen in sein Berufsleben führt.
Nach der Wende wurde er wiederum für seine Stasi-Kontakte bestraft und geriet scheinbar in Vergessenheit.
Iwona Lompart und Milan Bartl vom Freundeskreis der Polnischen Literatur berichten in Wort und Bild über die letzten Lebensjahre von Federico Fries, in denen sie ihm begegnet sind, und von seinen kulturübergreifenden Erscheinungen der Europäischen Literatur.
Fries’ Romane stehen im Zeichen des Pikaresken, der Phantasie und des Humors. Aus den Originaltexten liest Ewa Homringhausen.
Es ist eine Veranstaltung des Fördervereins Krakauer Turm e.V. in Zusammenarbeit mit dem Interkulturbüro der Stadt Nürnberg im Rahmen der Stadtverführungen 2016.
Eintritt mit Türmchen, die an allen bekannten Vorverkauf-stellen gegen einen Gebühr von 8 Euro zu erhalten sind.
StVerf2016
25 - 28.08.2016 Das 36. Poetenfest in Erlangen und die polnischen Akzente .
Eine Reportage von Iwona Lompart / Reportaż Iwony Lompart.

Falkner_Krueger
Foto © Iwona Lompart
Zwölftausend Menschen besuchten in diesem Jahr das Poetenfest, das oft als Anfang der literarischen Saison in Deutschland betrachtet wird. An drei tropisch heißen Tagen zwischen dem 25. und 28. August 2016, im schattigen Universitätspark...
Führende Themen des Festivals waren Betrachtungen über Flucht und Migration und die  aktuelle Situation in Europa, sowie der 150. Todestag von Friedrich Rückert, des Übersetzers und Orient-Forschers...
>> hier mehr im Bericht
12 tysięcy osób odwiedziło Poetenfest w Erlangen, często określany jako początek roku literackiego w Niemczech. Przez cztery tropikalnie gorące dni między 25. i 28. sierpnia w cienistym na szczęście parku uniwersyteckim...
Przewodnimi tematami festiwalu były spojrzenie na problemy emigracji i aktualną sytuację w Europie, a także 150 rocznica śmierci Friedricha Rückerta...
>> tutaj więcej w reportażu
Fr, 8.07.2016, 20:00 Uhr -  „Dreams and Jazz“ Jubiläums-Konzert zum 20jährigen Jubiläum unseres   Fördervereins Krakauer Turm e.V.
L Zadlo Das 20jährige Jubiläum des Fördervereins Krakauer Turm e.V. fällt mit dem des Krakauer Hauses zusammen. Aus diesem Anlass luden wir Leszek Żądło mit seiner Jazzgruppe nach Nürnberg ein.
Es spielen: Leszek Żądło/Sax, Oliver Hain/Bass, Konstantin Kostov/Piano und Janusz Stefański/Drums.
Auf dem Programm stehen internationale Jazzklassiker, die auch von polnischer Tradition und der Atmosphäre Krakaus, der ersten Heimat Żądłos, geprägt sind. Die Musiker ehren, zusammen mit Manfred Mack vom Deutschen Poleninstitut Darmstadt (in deutscher Sprache) und dem Schauspieler Andrzej Baczewski (in polnischer Sprache), das Lebenswerk des großen Literaturübersetzers Karl Dedecius.

Zum Fotobericht: www.anjaduda.com
 

Gefördert von---AfKF  
Dieses Konzert ist ein Bestandteil der Jubiläumsfeier zum 20jährigen Jubiläum des Krakauer Hauses in Nürnberg.
Vom 8.7. bis 10.7.2016 wird es kräftig gefeiert. Es warten auf Sie ein großer bunter Straßenfest, mehrere Konzerte und eine Ausstellung im öffentlichen Raum. >>
Weitere Details dazu.
 
Do, 12.05.2016, 19:00 Uhr -  Vernissage der Ausstellung „Drei Farben, Blicke, Frauen"
drei-farben Mit „Drei Farben, Blicke, Frauen“ präsentiert unser Fördererverein, in der Zusammenarbeit mit dem Krakauer Haus in Nürnberg, die erste Gruppenausstellung von drei renommierten polnischen Künstlerinnen.
Joanna Banek (Arbeitsschwerpunkte – Malerei und Textilarbeiten), Joanna Warchoł (beschäftigt sich mit der Tafelmalerei, Graphiken, Zeichnungen) und Iwa Kruczkowska-Król (Malerei, Bühnenbild, Unikatgewebe), alle Absolventinnen der Akademie der Schönen Künste in Krakau, fühlen sich in ihrem künstlerischen Schaffen eng mit der Stadt verbunden.
Die Ausstellung formuliert die Begegnung von drei sehr individuellen künstlerischen Perspektiven und Positionen, den Dialog zwischen drei polnischen Künstlerinnen der jüngeren Generation, die trotz formaler Differenzen, eine gemeinsame Weltanschauung und Wertvorstellungen aufweisen.
Auf den vorgestellten Bildern (Öl, Acryl auf Leinen) baut die Farbe Raum und Licht in einer Form von metaphorischen Welten, sättigt sie mit Emotionen und wirkt damit auf unsere Sinne. „Drei Farben, Blicke, Frauen“ ist eine Herausforderung, den Fragen der Existenz neu nachzuspüren und ein Nachdenken über die Kunst der Gegenwart anzuregen. Zugleich begreift sich die Ausstellung als Spiegel und Reflexion der künstlerischen Atmosphäre des modernen Krakau.
Zur Eröffnung spricht Prof. Hanns Herpich, Alt-Präsident der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg.
Musikalische Begleitung: Agnieszka Wegner/ Violine. >> Zur Fotostrecke von der Veranstaltung
Die Galerie ist geöffnet zu den Bürozeiten des Kulturzentrums Krakauer Haus (Mo und  Fr 10-13 Uhr, Do 14-18 Uhr), Ausstellungsdauer: bis 10.06.2016.
Am 8. April 2016 nahmen wir Abschied von Karl Dedecius / 8. kwietnia 2016 pożegnaliśmy Karla Dedeciusa.
f1 Foto © Iwona Lompart „ Z uczuciem wdzięczności patrzeć w przyszłość”.

26 lutego tego roku, w wieku 94 lat zmarł we Frankfurcie nad Menem prof. Karl Dedecius; legendarny tłumacz, dla którego pośredniczenie między kulturą literacką Polski i Niemiec stało się posłannictwem życiowym. Karl Dedecius założył w 1980 roku Instytut Polski w Darmstadt, którym kierował do roku 1999. Poniżej znajdą Państwo relację z uroczystości żałobnej 8.04.2016 w Stadtkirche Darmstadt.

>> wspomnienie z uroczystości żałobnej w Darmstadt

"Dankbar sein und in die Zukunft schauen." 

Am 26. Februar 2016 verstarb Karl Dedecius in Frankfurt am Main. Als großartiger Humanist und Literaturübersetzer  war ihm als Mensch die Völkerverständigung zwischen Polen und Deutschen eine Lebensaufgabe. Karl Dedecius gründete 1980 das Deutsche Polen-Institut mit Sitz in Darmstadt, das er bis 1999 leitete. Lesen Sie weiter einen Bericht vom Abschied von Karl Dedecius am 8. April 2016 in der Stadtkirche Darmstadt.

>> Abschied von Karl Dedecius    
Aus unserem Veranstaltungskalender:
Fr, 08.04.2016, 19:00 Uhr -   „Mit Schwung in den Frühling“ - klassisches Kammerkonzert.
skrzypceFoto © Christoph Musial Dieses klassische Kammerkonzert erleben Sie wie eine kleine Weltreise: von Leipzig / J.W.  Bach über Wien / W. A. Mozart und Warschau weiter nach Moskau bis hin in den heißen Tango Argentiniens.

Die Musik wird präsentiert von Agnieszka Wegner/ Violine, Ursula Bondyr / Klavier und Christoph Musial / Violine.
Alle drei, geboren in Polen, musizierten bereits weltweit, so u.a. im Musikverein Wien, in der Suntory Hall Tokyo, in Salzburgs Festspielhaus und in der berühmten Tonhalle  Zürich.

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Eine Veranstaltung des Fördervereins Krakauer Turm e.V. zu seinem 20. Gründungsjubiläum im Krakauer Haus.
Fr, 19.02.2016, 19:00 Uhr -   „Das Licht zwischen den Häuserreihen“ - Autorenlesung mit Kathrin Maier
odplynac Kathrin Maier, eine glühende Anhängerin des deutsch-polnischen Kulturaustausches, Yoga-Lehrerin und Autorin, liest Originaltexte aus ihrem zweiten, im September 2015 erschienenen Gedichtband mit dem Titel
„davon schwimmen - odpłynąć“.

Wie im vorherigen Buch „Worte an A“ (2012) spürt man auch hier die warmherzige Faszination, mit der die Dichterin über Polen denkt und schreibt.

Aus den Übersetzungen von Iwona Lompart, Ewa Wielopolska, Agnes Zmenda, und Marek Schejka liest auf Polnisch Andrzej Baczewski.

Ort: Krakauer Turm, Hintere Insel Schütt 34, 90403 Nürnberg.
 
>> Zur Fotostrecke von der Veranstaltung

Sa, 05.12.2015, 18:00 Uhr -   Opłatek - Weihnachtsfeier des Fördervereins Krakauer Turm e.V.
oplatek 2015Foto Iwona Lompar Alle Jahre wieder und trotzdem immer ein bisschen anders.

Wir laden herzlich unsere Mitglieder und ihre Familien, unsere Freunde und Förderer zu einem besinnlichen, vorweihnachtlichen, gemeinsamen Abend im Krakauer Haus ein.

Wir singen gemeinsam polnische Weihnachtslieder, hören eine Weihnachtsgeschichte und feiern und feiern und feiern.

>> Zur Fotostrecke von der Veranstaltung

Do, 22.10.2015, 19:30 Uhr -   Vernissage der Ausstellung „Ballgeflüster – So schön kann Fußball sein“ der Nürnberger Fotografin Jana Simon.
Frauenfußball Es ist die 3. Ausstellung im Rahmen des Projektes Foto im Turm
von Jacek Klucznik und Martin Pajer

Einige Jahrzehnte brauchte der Frauenfußball um Akzeptanz zu finden. Anfänglich belächelt, später verteufelt und mittlerweile auf Weltmeisterschaftsniveau anerkannt. Das alles passiert mit viel Kampfgeist, hartem Training, guter Leitung, Spaß und Engagement. Die Fotografin Jana Simon durfte die Frauenfußballmannschaften des 1. FCN beobachten und ein wenig begleiten. Sie möchte mit Ihren Bildern einen Einblick geben in das Training, den Spaß, in das Laute und das Leise, in die faszinierenden Persönlichkeiten im Frauen- und Mädchen-Fußball … Lassen Sie sich begeistern!

Musikalische Umrahmung: Regina Borovaya am Klavier.------------- >> Zur Fotostrecke von der Vernissage

Ausstellungsdauer: bis 22.11.2015. Die Galerie ist geöffnet zu den Bürozeiten des Kulturzentrums Krakauer Haus
Mo. und Fr. 10-13 Uhr, Do. 14-18 Uhr, sowie nach Vereinbarung.
So, 27.09.2015, 19:00 Uhr -   Vernissage der Ausstellung „Lieber Rost als Nichts“ von Carla Schleiffer, Joanna Swarzynska & Svenson Linnert.
Lieber Rost Nichts. Alles. Etwas. Ein bisschen. Hat man Nichts, hat man Alles.

Was bedeutet Glück? Wie definieren wir Nichts? Wie definieren wir Wohlstand? Was wir als modern, neu, Luxus und Armut beschreiben?
Das heutige Polen gibt sich als starkes EU Mitglied, Wirtschaftlich nähert es sich immer stärker den “Großen” an. Und dennoch blickt man tiefer in das Land und das Leben der Menschen dort hinein, stellt man eine Diskrepanz in der Wahrnehmung der Werte fest.
Drei Fotokünstler nähren sich in den Serien „Lieber Rost als Nichts“ Polen aus einer ganz anderen Perspektive und erörtern diese Fragen in ihren Bildern auf ihre eigene Art und Weise.
Musikalische Umrahmung: Regina Borovaya am Klavier.

Foto oben: Joanna Swarzynska ------------------------->> Zur Fotostrecke von der Vernissage
Zur Vernissage gibt es einen Gastvortrag zum Thema Photography von Svenson Linnert, Dozent der Miami Ad School Berlin.
Es ist eine Veranstaltung des Fördervereins Krakauer Turm e.V. in Zusammenarbeit mit dem Interkulturbüro, Amt für Kultur und Freizeit der Stadt Nürnberg....--------------------------------------------------------------------------------------------------AfKF
Ausstellungsdauer  bis 19.10.2015. Die Galerie ist zu den Bürozeiten des Kulturzentrums Krakauer Haus (Mo. & Fr. 10 - 13 Uhr, Do. 14 - 18 Uhr) und nach Vereinbarung geöffnet.

Fr, 18.09.2015, 18:00 Uhr -   Wer hat die Mona Lisa gestohlen?
Guillaume Apollinaire und die Wurzeln der modernen Kunst.
ApolinaireGuillaume Apollinaire, eigentlich Wilhelm Apolinary de Wąż-Kostrowicki, ein französischer Autor polnisch-italienischer Abstammung, gestaltete mit seiner Schöpfung die Wurzeln der modernen Kunst und Lyrik. Er ist auch heute noch unter anderem als Autor von Kalligrammen (Figurengedichten) bekannt. Der multitalentierte Surrealist, Freund von Pablo Picasso, war zusammen mit ihm wegen dem Raub der Mona Lisa beschuldigt und verhaftet.
In der Führung werden uns seine abenteuerliche Biografie und sein Werk, auf der Basis der Forschung der polnischen Dichterin Julia Hartwig beschäftigen.
Moderation (in Deutsch): Milan Bartl, Lesung: Anette Körner, Andrzej Baczewski u. a.
Veranstaltung des Freundeskreises der Polnischen Literatur beim Förderverein Krakauer Turm e.V. in Zusammenarbeit
mit dem Interkulturbüro, Amt für Kultur und Freizeit der Stadt Nürnberg. .......AfKF

Die Veranstaltung ist ein Teil der Stadtverführungen, als Eintrittskarte gilt das Türmchen, das in allen bekannten Verkaufsstellen erhältlich ist.

Bild links: Kalligramm von G. Apollinaire
Fr, 01.05.2015, 19:00 Uhr -   Vernissage der Ausstellung „Ouwagah!“ von Kunststudenten aus Posen und Nürnberg
ouwagah "Ouwagah!" (deutsch: W-Achtung-ow) nennt sich die kommende Ausstellung in der die Künstler auf die (Selbst-)Darstellung des Menschen aufmerksam machen.
Der Wille zur Selbstdarstellung nach einer perfekten, fiktiven Person wird gegenübergestellt zum eigentlichen Ich, zur individuellen Identität, dem Sein.

Autoren: Marina Bayerl, Alexandra Hojenski, Julia Liedel, Veronika Moshnikova,
................Malwina Mosiejczuk, Grzegorz Mycka.
Musikalische Begleitung: Die Band "Flying Penguin".
Idee und Organisation: Anna Kodl
Akademische Betreuung: Prof. Jochen Flinzer (Akademie d. Bildenden Künste in Nürnberg)
und Prof. Mirosław Pawłowski (Uniwersytet Artystyczny w Poznaniu/ Kunstakademie Posen )

Galerie ist geöffnet zu den Bürozeiten des Kulturzentrums Krakauer Haus 
Mi 14 -17 Uhr, Do & Fr 10 -14 Uhr, Ausstellungsdauer: bis 6. Juni 2015

.........................................Gefördert vom Amt für Kultur und Freizeit , InterkulturbüroAfKF

Fr, 27.02.2015, 19.00 Uhr -    Filmvorführung „Biegnij, chłopcze, biegnij“ und
Vernissage der Fotografien von Stepan Novotny vom Filmset.


„Eine fesselnde und bewegte Erzählung. Keine einzige Minute ist überflüssig.“ – Süddeutsche Zeitung.

"Biegnij, chłopcze, biegnij" (2013) ist eine deutsch-polnisch-französische Koproduktion des OSCAR®-Preisträgers Pepe Danquart.. Es ist eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Uri Orlev um den einsamen Überlebenskampf eines aus dem Warschauer Ghetto geflüchteten jüdischen Jungen.  
Novotny Stepan Novotny arbeitete am Filmset als Oberbeleuchter und schuf Fotografien, die nicht nur Einblicke hinter die Kulissen gewähren, sondern vor allem faszinierende Eindrücke aus dem Drehalltag festhalten. Sie spiegeln eine seltsame Atmosphäre zwischen der modernen Technik und dem Grauen der authentischen Geschichte, die der Verfilmung zugrunde liegt.
Der Film wird in Anwesenheit des Fotografen gezeigt.

Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung ist vom 27.02.2015 bis 22.03.2015 im Krakauer Turm zu sehen.

Fr, 23.01.2015, 19:00 Uhr -   Vernissage der Fotoausstellung „Ihr Portrait“ von Jacek Klucznik
Foto

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Faszinierende Bilder entstehen zuerst in unserer Fantasie. Um sie mit anderen zu teilen, ist ein Medium notwendig. Für Jacek Klucznik ist dies die Fotografie.

Der Künstler über sein Projekt: „…mein Traum ist es ein Porträt zu schaffen, auf dem man die Persönlichkeit der porträtierten Person sieht, die offen und selbstbewusst und dennoch spielerisch und absorbierend, ihre Gedanken, ihre Emotionen, ihren Charakter aber auch ihre Weiblichkeit und ihre unwiderstehliche weibliche Schönheit offen legt....“


 Ausstellungsdauer bis 22.02.2015.
So, 09.11.2014, 18.00 Uhr -    Elekronik trifft Akustik. Moog trifft Marimba.
Es spielen: Marek Biliński und Pawel Czubatka.
BilinskiMarek Biliński - eine Legende der Elektro-nischen Musik in Polen, Komponist von Film- und TV- Musik. Mit seinen ersten Aufnahmen (u.a. Garden of the King of Down, Escape from the Tropics) machte er Furore in den 80-er Jahren.
Als einer der ersten Künstler Zentraleuropas spielte er sowohl in Polen als auch in Deutschland Live-Konzerte mit Musik, Licht- und Multimediaeffekten, vergleichbar mit Jean Michel Jarre.
Als Musik-Dozent arbeitete er u.a. in Kuwait.   
 
YouTube >>
Marek Biliński - Fontanna Radosci (Wilanów 2013)
Czubatka Paweł Czubatka - international ausgezeichneter Schlagzeuger und Perkussionist, Absolvent der Klassik- und Jazz-Abteilung an der Hochschule für Musik in Nürnberg, Preisträger u.a. bei der International Percussion Competition in Paris 2007 und bei Fermo 2008. Mit dem DAAD Preis wurde er 2012 ausgezeichnet, seit 2013 ist er Stipendiat des Yehudi Menuhin Live Music Now.

    www.pawelczubatka.com

Ort: Großer Saal des Gemeinschaftshauses Langwasser, Glogauer Straße 50, 90473 Nürnberg
Veranstaltung des Gemeinschaftshauses in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Franken und dem Förderverein Krakauer Turm e.V. Eintritt: 15 €, erm. 12 € * Studenten und Mitgliedern von DPG und KT e.V. , mit dem Nürnberg Pass 5 € (nur die Abendkasse), freie Platzauswahl, Einlass ab 17:15 Uhr.
                                                                                                 Gefördert vom Amt für Kultur und Freizeit , InterkulturbüroAfKF
Di, 18.02.2014, 17.15 Uhr-    Zwischen Nürnberg und Warschau. Eine exklusive Führung durch die Michael-Gröll-Sammlung in Kooperation mit Bildungscampus / Stadtbibliothek Nürnberg.

Groell-SammlungDas Alter der Städtischen Büchersammlung in Nürnberg geht auf das Jahr 1370 zurück. Heute befinden sich dort in den top-modern ausgerüsteten Lagern zahlreiche Schätze der Literatur- und Druck-Kunst.
Wir bekommen eine exklusive Möglichkeit, die aus dem 18. Jahrhundert stammende Sammlung von Michael Gröll kennen zu lernen. Das war jener Nürnberger Buchhändler, der 40 Jahre seines Lebens in Warschau als Hofverleger des letzten polnischen Königs, Stanislaw August Poniatowski verbrachte.
Die meisten der von ihm an seine Heimatstadt geschenkten Werke wurden von polnischen Autoren auf Polnisch verfasst und gehören bis heute zur Pflichtlektüre an polnischen Schulen.
Durch die Führung begleiten Sie Dr. Christine Sauer und Iwona Lompart.
Die Veranstaltung ist eine Fortsetzung unserer schon traditionellen historischen Führungen deutscher Sprache mit kulturellen Bezügen zu Polen und wurde durch den Freundeskreis der Polnischen Literatur beim Förderverein Krakauer Turm e.V. zum 10. Jahr des polnischen EU-Beitritts organisiert.
Weiterführende Quellen:........................................................................................................>>> Hier zum Fotobericht Album
- Interview mit Frau Dr.Christine Sauer von Iwona Lompart
- Artykuł Iwony Lompart z Magazynu Polonijnego Po-Prostu Nr. 36, Jesień 2013 (w języku polskim)

10 - 11.08.2013    „grenzenlos“ Fest der Partnerstädte - Nürnberg trifft Krakau/Polen
Seit 2003 veranstalten die Museen der Stadt Nürnberg und das Amt für Internationale Beziehungen ein internationales Fest, um Nürnbergs Partnerstädte vorzustellen. In diesem Jahr gab sich Krakau, die "heimliche Hauptstadt" Polens, die Ehre. Auch unser Verein hat zu dieser gelungenen und sehr gut besuchten Veranstaltung einen Beitrag geleistet. Wir haben den Infostand, zusammen mit der DPG Franken und dem Reisebüro Polenreisen betrieben und die von Publikum gern angenommene Kunstbüchertombola angeboten. Maria Schmidt-Holzhauser präsentierte einen Vortrag über den Nürnberger und Krakauer Künstler Veit Stoß. Unser Freundeskreis der Polnischen Literatur bot im Hirschvogelsaal eine Lesung mit Krakauer Schriftstellern und mit dem Schauspieler Michael Novak an, Zbyszek Mrugala stellte seine Bilder und Zeichnungen aus. >>>Hier zum Fotobericht
Mi, 24.10.2012 , 19.00 Uhr- Jazz im Turm „Leszek Zadlo european art ensemble“
Konzert 24.10.12Leszek Zadlo, der in Polen geboren und aufgewachsen ist und seit vielen Jahren in Deutschland lebt, hat zusammen mit dem deutschen Baritonsaxofonisten August-Wilhelm Scheer in seinem Ensemble erstrangige polnische Jazzmusiker um sich versammelt. Gemeinsam verleihen sie seinen Kompositionen eine große Intensität und emotionale Ausdruckskraft. Sie erschaffen mit den von ihnen
gespielten Melodien und Improvisationen immer wieder bezaubernde
Klanglandschaften, die unverkennbar den Bezug zur polnischen Heimat herstellen.
Leszek Zadlo - ts, ss, August-Wilhelm Scheer – bariton sax,
Wojtek Groborz - piano, Tolek Lisiecki – bass, Bartek Staromiejski – drums

Eintritt 10,-/ 7,- / gegen Vorlage des KT e.V. -Mitgliedsausweises 5,- €

Hier zur Videoimpression vom Konzert >>>

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Zum Fotobericht >>> Album
Fr, 28.09.2012 , 19.30 Uhr ANNA NOVA „eMIGRATION“- deutsch-polnische Sängerin im Krakauer Haus zu Nürnberg

Anna Nova: eMIGRATION ist ein musikalisches Projekt der in Polen geborenen und in Deutschland lebenden Sängerin Anna Nova und der polnisch-österreichischen Texterin Ela Madreiter.
Nova erzählt in ihren Liedern die Geschichte einer deutsch-polnischen Doppelemigrantin: von eigenen Erfahrungen, vom Leben in der Fremde,  der Suche nach Heimat, von Sehnsucht und der Unwissenheit, wer sie ist.                 

Als Teil dieses Projekts ist auch einzigartiges deutsch-polnische Doppelalbum „eMIGRATION“ entstanden, der Mitte September 2012 durch das Label des größten polnischen Radiosenders (Polskie Radio) herausgegeben wird.
Musikalisch bewegt sich „eMIGRATION“ zwischen Trip-Hop, Chill-Out, pulsierenden Elektrobeats und Nujazz.

Zum Bericht von Deutsche Welle-online über unser Konzert >> hier klicken

>> Zur Video-Impression vom Konzert
>> Zum Fotobericht

>>Musikalische Kostprobe unter http://soundcloud.com/annanovamusic/sets

Botschaft d. Republik Polen in Deutschland Verein agitPolska e.V. (Polnisch-Deutsche Initiative für Kulturkooperation e.V. Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit Stowarzyszenie Edukacyjne MCA

Die Tour von Anna Nova unterstützen: Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Botschaft der Republik Polen in Bundesrepublik Deutschland, Verein agitPolska, Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit und Verein MCA.

Sa, 13.02.10, 12.00 Uhr - Treffen mit Regisseur Krzysztof Zanussi.
K. Zannusi im KrakauerHaus 2010Bevor sich Krzysztof Zanussi, der gebürtige Warschauer, der Filmregie widmete, studierte er Physik in der polnischen Hauptstadt und Philosophie an der Jagiellonen –Universität in Krakau. Seit 1966 beschäftigt er sich mit Film- und Fernsehregie, ist auch als Drehbuchautor tätig. Unter seiner Führung entstanden zahlreiche Theater- und Opernstücke in Polen, Schweiz, Deutschland, Italien, Frankreich und Russland.
Er arbeitet in vielen Fachgremien für Filmkunst und audiovisuelle Kommunikation und unterrichtet u.a. in Polen, an der Schlesischen Universität in Katowice und in der Schweiz an der European Graduate School in Saas-Fee, ist Mitglied des PEN-Clubs und seit 1980 Direktor des Filmstudios Tor in Warszawa.
Zu seinen wichtigsten Werken gehören u. a.: Die Struktur des Kristalls, Familienleben, Illumination (Filmfestival Locarno 1972, Hauptpreis), Quartalbilanz (Nominierung zum Goldenen Bären, Berlin 1974), Die Spirale (Filmfestival Cannes 1978, Preis der ökumenischen Jury), Constans (Filmfestival Cannes 1980, Jurypreis), Das Jahr der ruhigen Sonne (Filmfestival in Venedig 1984, Goldener Löwe), Der Galopp, Das Leben als Todeskrankheit…
Ein besonderer Dank für die Unterstützung geht an die Generalkonsulin der Republik Polen in München Frau Elżbieta Sobόtka.

Zum Fotobericht und Videoaufnahmen >>