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Sa, 5.12.09, 18.30 Uhr - Weihnachtsfeier des Fördervereins Krakauer Turm e.V.

„wśród nocnej ciszy…“

Alle Jahre wieder laden wir zu unserer Weihnachtsfeier Freunde unseres Vereins und alle diejenigen  ein, die die Stimmung polnischer Weihnachtslieder und -erzählungen genießen möchten.
Diesmal spielt für Sie eine junge Band namens „Schleuse“ mit Jan Winkler, Felix Buchner, Michael Winkler und Tim Pförtner.
Eine traditionelle Weihnachtserzählung liest Schauspieler Andrzej Baczewski.
Freuen Sie sich auf stimmungsvolle Adventsmusik, gespielt von drei jungen Gitaristen Hubert Malik, Raphael Dierl und Jan Kolakowski und es wird wieder die Gelegenheit geben, polnische Weihnachtslieder (pl. koledy) mit Klavierbegleitung zu singen. Für das leibliche Wohl wird selbstverständlich auch gesorgt.
Sie sind herzlichst eingeladen.                       Zum Fotobericht und Videoaufnahmen >>

Der Eintritt ist frei.

So, 29.11.09, 19.00 Uhr - Jazz im Turm - Adventsimpressionen - Leszek Zadlo, Agnieszka Hekiert, Konstantin Kostov.

Foto: Krzysztof Nowak

Erregende Saxophonklänge, virtuose Klavierpassagen und eine mitreißende Jazzstimme füllen diesen Abend aus.

Der aus Krakau stammende Jazz-Saxophonist Leszek Zadlo spielte dutzende Schallplatten & CDs ein, tourte mit Weltstars des Jazz, ist heute Prof. an der Musikhochschule Würzburg und am Richard-Strauss-Konservatorium in München. Konstantin Kostov, der aus Bulgarien stammende Klavier-Virtuose, Vertreter der jungen Jazzgeneration, wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet.

Die weibliche Stimme des Trios gehört Agnieszka Hekiert, einer ausgezeichneten Sängerin mit viel Ausstrahlung, Wärme und Gefühl für gute Geschichten.
                                                                    Zum Fotobericht >>

Eintritt 12.-/8,- Euro
 

Mi, 11.11.09, 19.30 Uhr - Autorenlesung: Olga Tokarczuk.

Olga Tokarczuk, Nike-Literatur-Preisträgerin 2008 und eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen Polens, liest aus „Unrast“ (poln. „Bieguni“). „Unrast“ ist eine Pilgerreise durch die fließende Zeit, eine selbst erlebte Beobachtung der Vielfalt der Welt. Mal verwandelt sich der Stoff des Romans in kurze Erzählungen, fast Notizen, dann wieder verbindet er mit langen Leitfäden die Motive.

„Ihre Romane faszinieren durch einen poetischen Mystizismus, der in das Deutschland der Popliteratur und des Neorealismus einfiel wie ein Dschungeltiger in den Streichelzoo.“ (Die Zeit).

Aus der glänzenden Übersetzung von Esther Kinsky liest Antje Cornelissen.

Eintritt frei.
 

Di, 20.10.09, 20.00 Uhr  - Junge polnische Malerei – Kunst aus Niederschlesien.

Nach dem gelungenen Auftakt mit „Kunst aus Großpolen“ präsentiert der Krakauer Turm Verein nun die nächste Folge der Reihe "Junge polnische Malerei".

Das Gesamtprojekt ist als Zyklus konzipiert, in dem jährlich ein bis zwei Präsentationen junger Absolventen aus jeweils einer Region Polens von der Galerie Dorota Kabiesz Berlin vorgestellt werden.

Diesmal werden Arbeiten von 12 jungen Niederschlesischen Malern gezeigt, die überwiegend von der Wrocław-er Kunstakademie kommen. Eine bunte, attraktive, bewegliche Mischung – ganz so wie Wrocław selbst, die Hauptstadt Niederschlesiens, die eine der interessantesten und lebendigsten Städte Polens ist.

Ausstellungsdauer bis 8.11.09.

Mo, 19.10.09, 19.00 Uhr  - „Reise nach Krakau“ von Jurij Brězan oder die zweite sorbisch-polnische Begegnung.

Die Bedeutung Jurij Brězans (1916 - 2006) für die sorbische Literaturgeschichte ist nicht zu überschätzen. Seine Beziehung zur polnischen Geschichte und Kultur und seine von polnischen Erfahrungen geprägte persönliche Geschichte stehen im Mittelpunkt des Abends. Brězans Polen-Bild wird am Beispiel der Erzählung „Reise nach Krakau“ aufgezeigt.

Eintritt frei. Foto von Jurij Brezan- Sorbisches Institut/Sorbisches Kulturarchiv.
 

Do, 24.09.09, 20.00 Uhr  - Ausstellungseröffnung:
Malgorzata Buczek – Sledzinska Zeichnungen und Inkunabeln.

Mythos und Geschichte Babylons haben seit jeher Musiker und Künstler inspiriert. Małgorzata Buczek–Śledzińska präsentiert ihre künstlerische Vision der wahr gewordenen Prophezeiung über Babylon, welches „soll zu Steinhaufen und zur Wohnung der Schakale werden, zum Bild des Entsetzens und zum Spott, dass niemand darin wohne" (JEREMIA 51:37).

Die Ausstellung setzt sich zusammen aus Zeichnungen des Zyklus „Populationen“ mit imaginierten Portraits der Bewohner Babylons und aus Objekten der Serie „Inkunabeln“. Małgorzata Buczek – Śledzińska erwarb ihre Diplome für Malerei und für Unikatgewebe an der Krakauer Kunstakademie. Sie ist zweifache Stipendiatin des Ministeriums für Kultur und Kunst.

Zur Eröffnung spricht Prof. Hanns Herpich, Alt-Präsident der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg

Ausstellungsdauer bis 18.10.09

Eine Veranstaltung des Kulturzentrums im Krakauer Haus in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Krakauer Turm e.V.
 

Mo, 14.09.09, 18.00 Uhr  - Spaziergang durch Fürth mit zweisprachiger Führung.

Am letzten Tag der Sommerferien lädt der KrakauerTurm Verein zum gemeinsamen Spaziergang durch die jüdische Welt in Fürth, zweisprachig geleitet von der Stadtführerin und Übersetzerin Maria Schmidt-Holzhauser. Der Abend klingt in der Fürther Altstadt bei einem Glas Wein und Urlaubserzählungen.

Die Führung findet bei jedem Wetter statt und ist kostenlos.

Treffpunkt: U1 Station Stadthalle, Ausgang Kulturforum.
 

Di, 28.07.09, 19.00 Uhr  - Polen von A bis Z - ein Info-Abend mit musikalischer Umrahmung.

 

Kurz vor den Sommerferien lädt der Krakauer-Turm-Verein zum Austausch über polnische Themen: Kultur und Geschichte, Kunst und Küche, Musik und Reisetipps, interessante (Internet)Adressen, alte und neue Bücher, Mode und Sprachtipps…

Über den Inhalt der Diskussion entscheidet der Reichtum Ihrer polnischen Erfahrungen.

Für musikalischen Genuss sorgen polnische Studenten der Musik-Hochschule Nürnberg.

Moderation: Iwona Lompart und Milan Bartl.                >> Fotobericht

Eintritt ist frei.

Mi, 17.06.09, 20:00 Uhr - Vernissage: Christian Hamsea „silkroad traject“ - Impressionen von der Seidenstrasse.

Die internationale völkerverbindende Funktion der Seidenstrasse fasziniert Christian Hamsea, der 1999 sein Kunststudium an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg beendete, schon seit längerer Zeit. Seine neuesten Arbeiten entstanden während seiner Gastprofessur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Tiflis/ Georgien im Rahmen des von ihm initiierten Kunstprojektes „silkroad talks“.

Die Malereien und Grafiken sind bis einschließlich 05.07.2009 (Finissage um 11:00) im Krakauer Haus zu sehen.

Präsentiert wird diese Ausstellung gemeinsam durch den Förderverein Krakauer Turm e.V und die arsprototo-Galerie für Zeitgenössische Kunst in Erlangen.

Eintritt ist frei.

Mo, 30.03.09, 19:00 Uhr - Der brave Soldat Schwejk erstmalig im Turm -
von Freundeskreises der polnischen Literatur beim Krakauer Turm Verein e.V.

Grafik: Iwona Lompart

Im Leben von Jaroslav Hašek gab es immer Anlässe zum Feiern. Uns ist es gelungen, für diesen Abend mehr als drei zu finden:
● 125. Geburtstag des Schriftstellers
(Das Jubiläumsjahr endet am 29.04.09).
● Hašeks Krakauer Episode, die nicht ohne Bedeutung für sein Lebenswerk blieb.
(Darüber wollen wir im 30. Jahr der Städtepartnerschaft zwischen Nürnberg und Krakau berichten).
● 35. Abend des Freundeskreises der polnischen Literatur beim KT e.V.

In Polen sind Szwejks Abenteuer zur Pflicht-Lektüre für jung und alt geworden.
Hier wurde die praktische und klassische Szwejkologie zu einer blühenden Wissenschaft entwickelt.

Während des Abends werden uns Józef Szwejks Denkmäler, seine Reisen durch Polen, seine Standpunkte in Liebes- und Lebensfragen beschäftigen.
Alles beim guten Bier natürlich.

Es lesen: Andrzej Baczewski und Thomas Witte (Gostner Hoftheater Nürnberg). Durch den Abend führen Iwona Lompart und Milan Bartl.

Unser Dank gilt besonders dem Verlag Anabasis und Leszek Mazan aus Krakau, dem berühmtesten Szwejkologen Polens, für die Unterstützung bei der Vorbereitung zu diesem Abend.

Eintritt frei.

Do, 19.03.09, 20:00 Uhr - Vernissage: „Neue polnische Malerei – Kunst aus Großpolen“

Die großpolnische Malerei wird repräsentiert von den Absolventen der Posener Kunstakademie: Agnieszka Cholewinska (1978), Pascale Heliot (1981), Ryszard Izydorczak (1980), Tomasz Kalitko (1979), Joanna Lawniczak (1982), Max Skorwider (1980), Malgorzata Szymankiewicz (1980), Katarzyna Szeszycka (1983), und Michal Tatarkiewicz (1980).
In ihren Werken kommen gemeinsame und für die polnische Malerei im Allgemeinen charakteristische Merkmale sehr deutlich zum Vorschein. Sie variieren sowohl in Themen als auch in ihrer plastischen Sprache, ihre Haltung gegenüber dem Bild ist stark individualisiert. Die Ausstellung wird eröffnet von der freien Kuratorin Dorota Kabiesz aus Berlin.

Ausstellungsdauer: bis 19.04.2008.
Die Galerie ist geöffnet zu den Bürozeiten des Krakauer Hauses sowie sonntags 15 – 18 Uhr

Eintritt frei.

Fr, 13.03.09, 20:00 Uhr - „Frédéric Chopin – Poesie & Passion“ Musiker-Zeitportrait in ungewöhnlicher Umsetzung, mit zwei Live-Gitarren.

"Es gibt nichts Schöneres als eine Gitarre – außer vielleicht zwei..." Diese Aussage Chopins hat Komponist und Gitarrist Jon Michael Winkler beim Wort genommen und Chopin-Stücke für klassische Gitarre im Duo arrangiert.

Dadurch entstehen ungewöhnliche musikalische Momente, die der filigranen Stimmung, Poesie und Melancholie von Chopins Werk in berührender Weise Rechnung tragen und zugleich neue Perspektiven auf Kompositionen eröffnen, die man inwendig zu kennen meinte.
Verwoben wird die Musik mit knappen verbindenden Texten - weitgehend Zeitdokumente - die die Welt Chopins aufleben lassen.

Eine Produktion der Künstlervereinigung "jourfixe-muenchen.de" (Michael Winkler [Komp./Git.], Wolfgang Mayer [Git.], Gaby dos Santos [Rez. Texte], Foto: WERNER BAUER ), die sich auf die Produktion von multimedialen Collagen mit historischem Hintergrund spezialisiert.


Eintritt 5 EUR

Do, 19.02.09, 19:30 Uhr - Vernissage: Aus dem Zyklus „Départ“ von Akbar Akbarpour.
Lesung: Aus dem Buch „Schah-in-Schah“ von Ryszard Kapuscinski.

Der Persische Maler Akbar Akbarpour wandte sich nach seinem Kunststudium in Teheran zunächst der Theaterarbeit zu und bereiste als Maler, Bühnenbildner und Schauspieler verschiedene Länder. Seit 1986 lebt Akbarpour in Deutschland. Sein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg schloss er als Meisterschüler bei Prof. Colditz ab.
Im Zyklus „Départ“ schildert Akbar Akbarpour Menschen in der Masse aber doch individuell und neigt zu offener Gesellschafts-Reflexion.

Die Iran-Revolution von 1979 ist Thema der die Ausstellungseröffnung begleitenden deutsch-polnischen Lesung. Ryszard Kapuscinski, weltbekannter polnischer Schriftsteller und Reporter, hat in seinem Buch „Schah-in-Schah“ als Zeitzeuge die historische Wende eingefangen, die auch Akbars Akbarpour im Teheran als junger Künstler beobachtete und erlebte.
Es lesen: Andrzej Baczewski (pl) und Christian Fritsche (dt).

Musikalische Umrahmung: Akbar Akbarpour, Tar (persisches Instrument) und Tobias Stutz, Violoncello.

Ausstellungsdauer: bis 15. März 2009. Die Galerie ist geöffnet zu den Bürozeiten des Krakauer Hauses, sowie nach telefonischer Vereinbarung mit dem Künstler, Tel: 0171/ 350 86 36.

Eintritt frei.

Di, 27.01.09, 20:00 Uhr - Vernissage: Zofia Stryjenska – eine extravagante polnische Malerin in München.

Als junger Mann verkleidet, schreibt sich Zofia Stryjenska 1911 an der Kunstakademie München ein und schafft es, eineinhalb Jahre zu lernen, bis sie von einem Mitstudenten entlarvt wird. Nach ihrer Rückkehr in die Heimat debütierte sie mit einem auf Karton gemalten Zyklus mit dem Titel Polnische Hirngespinste, mit dem sie einen Riesenerfolg feierte. Sie gehörte zu den meistbeachteten Malern und stellte in den wichtigsten europäischen Kulturzentren aus. Außerdem arbeitete sie als Illustratorin, als Bühnenbildnerin am Slowacki-Stadttheater von Krakau und im Bereich Plakat und Design.

Die Bilder stammen aus der Sammlung des Polenmuseums in Rapperswil in der Schweiz.
Zur Ausstellungseröffnung spricht Ewa Krasinska-Klaputh (Bayerische Staatsbibliothek).
Am 7.02 um 15.30 findet eine Sonderführung durch die Ausstellung statt. Zum Thema „Polnische Trachten und Bräuche“ referiert Joanna Swarzynska (in Polnisch!).

Ausstellungsdauer: bis 17. Februar 2009. Die Galerie ist geöffnet zu den Bürozeiten des Krakauer Hauses sowie sonntags 15 – 18 Uhr
Eintritt frei.

   
 

 

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