10.01.06, 19:30 Uhr - Freundeskreis der polnischen Literatur
Werkstattgespräche mit Joanna Harazny.
Ort: Café Bar Wanderer, Beim Tiergärtnertor 6, 90403 Nürnberg
 23.01.06, 19:30 Uhr -               Klaus Gasseleder liest aus seinem Roman  Zwei Gesichter.
  Klaus Gasseleder, Schriftsteller aus Erlangen, liest Auszüge aus seinem im Frühjahr 2005 erschienenen, dokumentarischen Roman „Zwei Gesichter“, dem Porträt einer jüdischen Familie aus Franken in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Historische Dokumente mit poetischen Erinnerungen von Überlebenden der Familie verknüpfend, erzählt der Autor von idyllischen Kindheitserlebnissen, von den Spielen jüdischer und christlicher Kinder, dem Brauchtum in jüdischen Familien auf dem Lande um das Jahr 1900 bis hin zur zunehmenden Verfolgung der jüdischen Bevölkerung in der nahen Kurstadt Bad Kissingen und der schließlichen Deportation und Ermordung des Vaters.

Eintritt 5 €
 23.01 - 28.02.06                       Mickiewicz, Miłosz – Das verlorene Paradies - Raj utracony
Eine Exposition zum 150. Todestag von Adam Mickiewicz und zum 25. Jahrestag der Nobelpreisverleihung an Czeslaw Milosz. Die Ausstellung findet im Rahmen des Deutsch–Polnischen Jahres 2005/2006  statt. Sie wurde vom Adam-Mickiewicz-Institut und dem Adam-Mickiewicz-Literaturmuseum in Warschau konzipiert >>mehr Ekspozycja zorganizowana została w ramach projektu Rok Polsko-Niemiecki 2005/2006 przez Muzeum Literatury im. A. Mickiewicza i Instytut imienia A. Mickiewicza (Warszawa) w 150 rocznicę śmierci Adama Mickiewicza i 25 rocznicę przyznania Czesławowi Miłoszowi Nagrody Nobla.

>>więcej
 

 27.01.06, 20:00 Uhr -               Der verratenen Welt eine Rose schenken / Zdradzonemu światu podarować różę
Barbara Bogen (dt) i Andrzej Baczewski (pl) lesen polnische Lyrik des 20. und 21. Jahrhunderts
in zwei Sprachen. Polską lirykę 20. i 21. wieku czytają Barbara Bogen (dt) i Andrzej Baczewski (pl).

Ort / Miejsce: Baczewskis Möbel-Bühne in Kolonialmöbel, Kunst & Antik, Fürther Str. 338, 90429 Nbg.

>> Fotobericht

30.01.06, 19:00 Uhr - Freundeskreis der polnischen Literatur - 21. Abend
25 Jahre Solidarność – die Macht des Wortes.

Der Einfluß der Schriftsteller und Dichter auf die Ereignisse Anfang der 1980er Jahre in Polen.
Von den Mickiewicz- und Slowacki-Gedichten am Danziger Werfttor bis zur Verhaftung von Szczypiorski und anderen.
Themen des Abends sind außerdem Reflexionen von Kazimierz Brandys und Jaroslaw Rymkiewicz sowie der Einfluß von Zbigniew Herbert und anderen Schriftstellern auf die Solidarnosc.
Eine Gemeinschaftsveranstaltung der DPGF und der Freunde der polnischen Literatur bei KTeV.

04.02.06, 19.30 Uhr - Ein Jahr nach dem Tod des Papstes.

Andrzej Baczewski, Schauspieler, liest aus dem "Römischen Triptychon" von Johannes Paul II. Es ist ein schöner und anrührender poetischer Text, der am 06.03.2003 erschien. Der Papst reflektiert sein Staunen über das Dasein, meditiert über Fresken von Michelangelo an der Schwelle zur Sixtinischen Kapelle.
Musikalischer Rahmen: Slawomir Mscisz, Marimbaphonist und Percussionist.

Eintritt: 4,-      

13.02.06, 18:30 Uhr - Freundeskreis der polnischen Literatur - 22. Abend
Polnisch-Tschechische Romantiker.
Ort: Kunst - Antik & Kulturladen von A. Baczewski, Fürther Str. 338, 90429 Nbg,
www.kolonial-art.de
21.02.06, 18:30 Uhr - Freundeskreis der polnischen Literatur
Offener Diskussionsabend: Thomas Mann und Polen.
Ort: Café Bar Wanderer, Beim Tiergärtnertor 6, 90403 Nürnberg
 
13.03.06, 19:00 Uhr - Freundeskreis der polnischen Literatur - 23. Abend
  Literaturabend über Paweł Huelle.
Ort: Kunst - Antik & Kulturladen von A. Baczewski, Fürther Str. 338, 90429 Nbg, www.kolonial-art.de

Zitat aus dem Interview für die PragerZeitung-Online vom 17.12.2003:
Ihr aktuelles Buch „Mercedes Benz“ ist dem 1997 verstorbenen Schriftsteller Bohumil Hrabal gewidmet. Warum haben Sie gerade einen Tschechen als Vorbild gewählt?
Huelle: Ich liebe Bohumil Hrabals Werk sehr und habe versucht, in meinem Buch seinen Stil zu kopieren. Hrabal selbst hat ihn manchmal als „écriture automatique“ (assoziatives Schreiben, Begriff des Surrealismus, Anm. d. Red.) interpretiert. Das war zwar ein Witz, aber es steckt etwas Wahres darin. Die Idee ist: ein Satz – ein Buch. Ich mag überhaupt die tschechische Literatur, zum Beispiel auch Škvorecký. Oder Kundera, er ist ein großartiger Schriftsteller, oder Ota Pavel und andere Tschechen.

Quelle: http://www.pragerzeitung.cz/?c_id=3231
 22.03.06, 19.00 Uhr - Jahreshauptversammlung unseres Krakauer Turm-Vereins e.V.
   
11.04.06, 18:30 Uhr - Freundeskreis der polnischen Literatur
Werkstattgespräche mit Joanna Olszewska.
Ort: Café Bar Wanderer, Beim Tiergärtnertor 6, 90403 Nürnberg.
 
07.05.06, 20:00 Uhr - Kammermusik im Turm: Musial Trio.

Ein Familienkonzert besonderer Art: Krystyna Musial, dem Publikum des Krakauer Hauses seit Jahren als engagierte und unermüdliche Förderin der jungen Talente aus Polen bekannt, tritt diesmal ganz familiär auf - in Begleitung ihres Mannes Wojciech und Sohnes Christoph.

Das Trio leistet mit dem Konzert ihren Beitrag zum Mozart Jahr, präsentiert aber auch Werke von Corelli und Schostakowitsch.    

15.05.06, 19:00 Uhr - Freundeskreis der polnischen Literatur, 24. Abend: Slowackis Briefe an die Mutter.
Geplante Themen:
- Hat Ferdydurke Slowacki wirklich ermordet? (vgl. 23. Abend am 13.03.2006)
- Zeuge der Anklage: Lehrer Bläsling (1938) - Gombrowicz Tagebuch (1956)

An die Mutter // Besuch beim alten Niemcewicz // Teuflische und unglückliche
Poesie // Erhabene Kirche ohne Gott // Schicke mir den Kochanowski //
Wie Mickiewicz Herrn Becu beleidigte // Auf der Kuppel von St. Peter // ROM //
Die Polinnen und die hübsche Abessinierin // Via Santa Lucia in Neapel //
HYMNE (Auf dem Meer von Alexandria) // Pilger durch das Heilige Land:
Am Grabe Christi // MEIN TESTAMENT // BENIOWSKI: Kein Verrat nach
Wallenrod - Kochanowski und seine Linde - Versöhnung mit Mickiewicz //
WENN DIE POLEN WAHRHAFT AUFERSTEHEN … // Worte des Abschieds

Eintritt ist frei.

12.06.06, 20:00 Uhr - Freundeskreis der polnischen Literatur, 25. Abend: Das Deutsch-Polnische Jahr im Rückblick.
  Eintritt ist frei.
 14.07.06, 20:00 Uhr -                Ausstellungseröffnung: Portrait der Farbe Grau. Wioletta Jaskólska, Malerei
  Wioletta Jaskόlska (*1969, Lidzbark Warminski) studierte an der Kunstfakultät der Pädagogischen Hochschule in Olsztyn und an der Maria Curie-Skodowska Universität in Lublin. Ihr Diplom im Bereich Graphik hat sie 1995 bei Prof. Snocha erworben. 2003 promovierte Sie an der Kunstakademie in Warszawa.

Ihre künstlerischen Arbeiten wurden auf fast 50 nationalen und internationalen Ausstellungen vorgestellt. Fast die Hälfte davon waren Einzelausstellungen. Für Ihre Werke bekam Sie mehrere Preise und Stipendien, u.a.: Fonds d´Aide Aux Lettres Polonaises Independantes in Paris und Fondazione Giovanni Paolo II in Rom.

Die Ausstellung dauert bis zum 14.08.2006.

22.07.2006  Straßenfest zum 10jährigen Jubiläum des Krakauer Hauses und des Krakauer Turm Vereins.
 
 24.07.06, 19:00 Uhr - Freundeskreis der polnischen Literatur, 26. Abend
  "Darf die deutsche Satire alles ?"

In ihrer Ausgabe vom 15.07.06 druckte NZ einen dpa-Artikel (von Eva Krafczyk) ab.
Hier lauten die ersten drei Zeilen: „Warschau – Kurt Tucholskys Satz, dass Satire >alles< darf, gilt bekanntlich nicht überall…“ >Nicht überall< soll in Polen liegen.
Was war vorgefallen und was hat der beste deutsche Satiriker aller Zeiten Kurt Tucholsky (1890-1935) im Jahre 1919 wirklich über die deutsche Satire geschrieben?

 04.09.06, 19:00 Uhr - Freundeskreis der polnischen Literatur, 27. Abend.

Vom Zwangsarbeiter  zum Gastarbeiter -
die Geschichte polnischer Arbeit in Deutschland.

Siehe auch: Das Projekt "Zwangsarbeit in Rheinland und Westfalen 1939 – 1945"

Eintritt ist frei.

29.09.06, 20:00 Uhr - Vernissage "Und geschaut in Nachtgesichten" von Norbert Vogel, Bleistiftzeichnungen.

Der Krakauer Turm Verein e.V. lädt ein, zur Vernissage einer Ausstellung von Norbert Vogel, einem deutschen Maler, Zeichner und Grafiker, Absolvent der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, der seit 1987 in Fürth lebt und arbeitet.

Unter dem Titel "Und geschaut in Nachtgesichten" stellt der Künstler in großformatigen Bleistiftzeichnungen und -Tafeln drei Themen vor:

- "Hoffnung",

- "Nürnberger Triptychon" und

- "Das Martyrium der Hl. Katharina".
                                                                                                                      Eintritt ist frei.

15.10.06, 19:00 Uhr - 10 Jahre Klassik im Turm - Jubiläumskonzert
  Seit nunmehr 10 Jahren finden im Krakauer Haus Klassik-Konzerte statt.

Besonders beliebt wurde die Reihe „Junge Talente“, ins Leben gerufen von Krystyna Musial und Daria Wichary. Sie hören: Die zehnjährige (!) Melinda Herfet (Flöte), die Stücke von Bizet, Händel und Mancini spielt und die bereits mehrfache Preisträgerin bei “Jugend Musiziert” ist; Karolina Piatkowska, Konzertmeisterin und preisgekrönte Musikdozentin (die vor 9 Jahren als Mädchen im Krakauer Haus spielte und den Geigenbauer Gottfried Raabs so bezauberte, dass er ihr eine Geige „lieh“, die sie bis heute behalten durfte) mit Werken von Mozart, Debussy und Bartok, am Klavier: Piotr Nowicki; den sieben Jahre alten Filip Paluchowski mit Werken von Debussy, Chopin und Rachmaninow, auch er bereits mehrfach preisgekrönt bei “Jugend Musiziert”; und Katarzyna Bikowska, manchen als Praktikantin im Kulturzentrum bekannt, heute in ihrer "eigentlichen" Rolle als Geigerin, Absolventin der Musikakademie Lodz, mit Werken von Beethoven und Dinicu-Heifetz.Heute. Krystyna Musial selbst am Klavier begleitend junge Musiker, um gemeinsam mit ihnen und dem Publikum das zehnjährige Jubiläum zu feiern.

Eintritt 5 €.

16.10.06, 19:00 Uhr - Freundeskreis der polnischen Literatur, 28. Abend.
 
  • Wir gedenken des verstorbenen Singers und Songschreibers Marek Grechuta, der am 9.10.2006 verstorben ist. Der Dichter, Songschreiber und bester Interpret seiner Lieder, hat uns mit seinen subtilen Stücken Trost und Hoffnung gespendet... tam będą Ci grały skrzypce lipowe, będą śpiewały jarzębinowe...

          Zobacz: http://serwisy.gazeta.pl/kraj/1,34397,3673562.html

  • Tagebuchliteratur: Anne Frank, Krystyna Wituska, Marie Kuderikova und
    Julius Fucik.
 21.10.06, 18:00 Uhr -                Bühnefrei - 2. Workshop für junge Talente.
Bereits zum zweiten Mal lädt der Krakauer Turm Verein junge Künstler zum Mitmachen ein, unter dem Motto: „Bühne frei für alle jungen und talentierten Menschen“.
 28.10.06, 20:00 Uhr - "Leszek Zadlo Trio" mit Leszek Zadlo, Rainer Glas und Konstantin Kostov  - Eintritt: 9 €

Leszek Zadlo, in Krakau geboren, hat unter den Tenorsaxopho-nisten, die sich erklärtermaßen auf John Coltrane beziehen, eine besonders eigenständige, kontrastvolle Sprache entwickelt. Er studierte in Krakau und Österreich und ist Dozent am Konservatorium in Würzburg und München.

Rainer Glas, Kulturförderpreis-träger der Stadt Erlangen, ist dem Publikum wohlbekannt aus Auftritten mit verschiedenen Jazzformationen, Jazz Workshops, Konzerten und  Rundfunkaufnah-men.

Konstantin Kostov,
Student am Richard-Strauß-Konservatorium, doch als ausergewöhnliches Talent am Piano bereits bekannt. Der aus Bulgarien stammende Virtuos ist einfallsreich, kraftvoll und swingt.

18.11.06, 20:00 Uhr - Poesie im Turm - Barbara Spies singt Gedichte von Joanna Harazny.
 

Barbara Spies geb. in Kattowitz/Polen studierte dort Klavier, Kammermusik, Cembalo und Pädagogik. Als Studentin sang sie in einem bekannten Jazz-Gospel. Sie unterrichtet Klavier an einer Musikschule in Fürth, ihre Schüler gewinnen erste Plätze auf der Bundesebene im „Jugend Musiziert“ -Wettbewerb. Barbara wird die Lieder auf Polnisch singen, nachdem sie von der Autorin auf Deutsch vorgelesen werden.

Joanna Harazny geb. in Lauban/Polen studierte molekulare Biologie in Breslau/Polen und promovierte zum Doktor der Humanbiologie an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen, wo sie als Wissenschaftlerin arbeitet. Ihr Debüt auf der Bühne erlebte sie im März 2004, obwohl sie schon seit ihrem elften Lebensjahr Gedichte schreibt.      

27.11.06, 19:00 Uhr - Freundeskreis der polnischen Literatur, 29. Abend:                                                                     Julian Stryjkowski (27.04.1905 – 8.08.1996) und die Welt des Judentums im ehemaligen polnischen Osten. Eine gemeinsame Veranstaltung mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Franken e.V.

Julian Stryjkowski urodził się w 1905 roku w Stryju, w ortodoksyjnej rodzinie żydowskiej.
Należał do twórców, którzy przywoływali po mistrzowsku światy odległe, należące do przeszłości. Paradoksalnie, było to także pytanie o tożsamość - o to, czy można zachować kulturową odrębność w rzeczywistości preferującej masowość.

więcej >>> Gazecie Uniwersytetu Śląskiego w Katowicach

Julian Stryjkowski, geb. 1905 in Stryj (Polen) in einer orthodoxen jüdischen Familie.
Charakteristisch für sein Schaffen war, wie er auf einer meisterhaften Wiese die längst vergangenen Welten ins Leben gerufen hat.
Paradoxerweise war es zugleich eine Frage nach Identifikation – danach, ob es möglich ist kulturelle Wurzel zu behalten und zwar in einer von Maßmedien beherrschten Welt.

16.12.06, 18.30 Uhr - Weihnachtsfeier des Krakauer Turm Vereines
  »a wczora z wieczora...«

Polnische Weihnachtsfeier des Krakauer-Turm Vereins für unsere Mitglieder, ihre Familien und Freunde: Weihnachtslieder, Musik und Erzählungen in polnischer Sprache.

Das Fest findet im Klutentreter-Saal statt (die Anzahl der Plätze ist begrenzt).